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Stammapostel Willhelm Leber: Ja, mit Gottes Hilfe!
[15. Mai 2005]
Ja, mit Gottes Hilfe - mit diesen Worten sagte Bezirksapostel Willhelm Leber heute Vormittag Ja zum
neuen Amtsauftrag als Stammapostel. Ungewohnt war dieser Gottesdienst für
alle: Stammapostel Richard Fehr ordinierte zum ersten Mal einen Stammapostel,
der frisch eingesetzte Stammapostel Willhelm Leber setzte gleich als erste
Amtshandlung einen amtierenden Stammapostel in den Ruhestand, der "alte"
Stammapostel begann den Gottesdienst, der neue Stammapostel beendete ihn ...
links Stammapostel Willhelm Leber,
rechts Stammapostel i.R. Richard Fehr (Bild: Jens Joachim) Kurzbericht über den GottesdienstIhr aber sollt in der Stadt bleibenInsgesamt 340 Apostel und 17 Bezirksapostel begleiteten Stammapostel Fehr heute morgen in Stuttgart-Fellbach. Der in Ruhe gehende Stammapostel Fehr, der die Predigt noch selbst hielt, benutzte als Bibelwort für diesen Gottesdienst einen Teil aus Lk 24, 49: Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.Wachet und betet ...Als sein letztes Pfingstwort legte er Mt 24, 44 in die Herzen der Gottesdienst-Teilnehmer: Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint. Dazu stellte er die Frage, wie man sich den bereiten könne und antwortete darauf mit dem Bibelwort Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. (MK 14, 38). Der Herr kommt überraschend, meinte Stammapostel Fehr, und manche müssen sich dann eingestehen: Für mich war es zu früh!Sie blieben aber beständig ...Bezogen auf das Textwort sagte Stammapostel Fehr: Damit sich die Kraft aus der Höhe einfindet, müssen wir in der "Stadt Gottes" bleiben, so wie es schon von ersten Christen heisst: Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.(Apg 2, 42)Warum wollen wir bleiben?Dieses Bleiben nahm in der letzten Predigt von Stammapostel Fehr quasi als sein Vermächtnis einen zentralen Stellenwert ein. Warum wollen wir denn bleiben? Aus Liebe zu Gott und weil wir Erkenntnis über den Erlösungsplan Gottes haben. Wie schon am letzten Sonntag (siehe unser Gottesdienstbericht vom 8. Mai 2005) betonte Stammapostel Fehr auch heute, dass Bleiben Kraft kostet, die wir aber von oben, vom Herrn bekommen. Diese Kraft von oben bewirkt auch Einssein untereinander und seelische Harmonie, göttliche Gesinnung und sie drängt uns zum Gebet, stärkt den Glauben, schafft lebendige Hoffnung mit Blick auf's Ziel und bestätigt uns dabei, in der ersten Liebe zu bleiben.Wer dieses Amt sucht, weiss nicht, worum es gehtDann kündigte Stammapostel Fehr seinen Nachfolger, den (Noch-)Bezirksapostel Willhelm Leber, an. Er sprach davon, dass keiner der anwesenden Apostel dieses Stammapostelamt gesucht hätte (fügte aber auch an, dass das nicht zu allen Zeiten so gewesen sei), denn wer dieses Amt sucht, der wisse nicht, worum es geht oder aber er sei krank.Ich reiche euch beide HändeAlle waren natürlich auf die Worte des nun mitpredigenden designierten Nachfolgers gespannt. Bezirksapostel Leber sagte, dass er das Amt in grosser Demut und Ehrfurcht annähme und unterstrich seine Einstellung mit den Worten des Zöllners: Gott, sei mir Sünder gnädig! Er strich heraus, dass das Amt des Stammapostels fest mit der Liebe zu Gott und seinem Werk verbunden sei, denn schon Jesus fragte Petrus dreimal, ob er ihn lieb hätte, bevor er ihm seine "Herde" anvertraute. Ich reiche euch beide Hände und bitte Euch, Ihr Lieben, nehmt mich an als den Mann, den unser Stammapostel ersehen hat. Ich verspreche euch: Ich werde euch immer lieben!, sagte Bezirksapostel Leber im Hinblick auf sein neues Amt....ich hab künftig zu schweigen!Nach der Ordination zum Stammapostel (wobei Bezirksapostel Leber wie eingangs erwähnt das Amt mit einem "Ja, mit Gottes Hilfe!" annahm), sagte Stammapostel Fehr nochmals verschmitzt: ... und ich werde diesen Gottesdienst nicht mal mehr selbst beenden ... ich hab künftig zu schweigen! Damit forderte er den neuen Stammapostel Willhelm Leber auf, ihn zur Ruhe zu setzen, was dieser nach einer eingehenden Würdigung von Stammapostel Richard Fehr als erste Amtshandlung denn auch tat und damit die nur wenige Minuten dauernde Aera von zwei gleichzeitig amtierenden Stammaposteln auch schon wieder beendete.Die BestätigungEin kleiner (göttlicher) Zufall unterstrich die Verbundenheit der beiden Stammapostel und gab damit Stammapostel Fehr wohl die Bestätigung, die richtige Wahl getroffen zu haben: Ohne Kenntnis des obgenannten Pfingstwortes (Mt 24, 44) hatte Stammapostel Leber sich dafür entschieden, dem scheidenenden Stammapostel Fehr mit Mt 24, 45 (Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe?) zu danken, bezeichnete er doch Stammapostel Fehr als diesen klugen Knecht.
Wir wünschen Stammapostel Richard Fehr mit seiner Gattin Sonja nun
einen beschaulichen, reich gesegneten dritten Lebensabschnitt und gratulieren
Stammapostel Willhelm Leber und wünschen ihm viel Kraft, göttliche
Erkenntnis und salomonische Weisheit für seine grosse Aufgabe an der
Spitze der neuapostolischen Kirche.
Weitere Informationen zum Thema:
Portrait Stammapostel Willhelm Leber Pressemitteilung der Neuapostolischen Kirche International Video-Clip vom Pfingst-Gottesdienst zum Download Internationale Apostelversammlung in Stuttgart Feierstunde am Pfingstsamstag Umfassende Infos und Bilder vom Pfingst-Event der Jugend Online Pressekonferenz mit Stammapostel Leber und Stammapostel i.R. Fehr Leber setzt auf Kontinuität und Wandel (ausführlicher Bericht von Pressekonferenz) © 2003-2006 Neuapostolische Kirche Bad Ragaz (NAK Bad Ragaz) Letzte Änderung: 21.05.2005 |
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