News aus der Neuapostolischen Kirche

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Gottesdienst im Maislabyrinth
Am Sonntag, 20. Juni 2010 fand der Gottesdienst der Gemeinde Bad Ragaz auf dem Bauernhof im Maislabyrinth in Wangs statt. Dabei konnten das schlechte Wetter und der anhaltende Regen die gute Laune nicht verderben.

Den gemeinsamen Tag unter dem Motto „Gutes tun und Liebe üben“ hatten in besonderer Weise die Kinder und Jugendlichen vorbereitet. Da der Gottesdienst in einem anderen Rahmen als sonst stattfand wurde auch der Ablauf einmal etwas anders gestaltet. Nach dem gemeinsamen Gebet übte der Chor gemeinsam mit der Gemeinde das Lied „Voll Andacht sind mir zemmecho“ ein und trug es vor. Dabei war das Lied wie der gesamte Gottesdienst in Mundart.
Danach zogen die Kinder mit einem echten Esel in die Scheune ein, um der Gemeinde die Geschichte von den 2 Brüdern vorzutragen: Die 2 Brüderä Kai und Chris sind nach em aschträngädä Schaffä uf em Fäld heicho und händ ihri Garbä glichgrächt verteilt. Völlig müäd sind sie is Bett gfallä, doch de Kai hät nid chönä rächt schlofä und hät müäsä adä Brüäder Chris dänkä: „Er isch verhürotet und hät Chind und hät trotzdem glichviel Garbä wiä ich.“ Churz druf isch er ufgstandä und hät vu sinä Garbä öpis an sinä Brüäder abgeh. I dä glichä Nacht isch au dä Chis ufgwacht und hät an sin Brüäder dänkä muässä: dr Armi hät glichviel Garbä wiä ich, vu was söll er den läbä, wenn er emol alt isch? So staht er au uf und bringt glichviel Garbä zum Brüäder. Am nöchschtä Morgä isch wieder uf beidä Sitä die glich Anzahl Garbä gsi. I der nöchschtä Nacht spielt sich die glich Gschicht wieder ab. Doch das mol träffäd sich die Brüäderä uf halbem Wäg und lönd vu Scherck d‘Garbä keiä. For Fröid händ sie sich id Armä gnoh.

Nach dem Vortrag der Kinder diente der Vorsteher, Priester Hansruedi Gygax mit dem Textwort aus 1. Johannes 3, 18: „Meine Kinder lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“ Er stellte dabei heraus, dass es nicht dabei bleiben darf von der Liebe und den guten Taten zu reden, sondern das Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden muss. Dabei zählte er einige Möglichkeiten auf, wem Gutes getan werden kann und auf welche Weise es möglich ist Liebe zu üben.

Anschliessend kam der Vorsteher nochmals auf die Kinder zurück und fragte sie mit welchen Gaben sie gern etwas Gutes tun möchten. Die Auswahl der Antworten war bunt gemischt. Von „Ich möchte einmal Rasen mähen, weil der Papa so wenig Zeit hat“ über „Ich will in der Vorsonntagschule helfen“ bis „Ich will ein Vorbild für meinen kleinen Bruder sein“ war viele gute Garben vertreten. Nach der Feier des heiligen Abendmahls beendete das Lied der Kinder „Deine Liebe begleite mich“ den Gottesdienst.

Nach dem Gottesdienst stärkten sich Alle bei einem gemeinsamen Brunch. Es bot sich die Gelegenheit für viele interessante Gespräche. Gemeinsam veranstaltete die Gemeinde einige Aktivitäten:
• Aus bunt bemalten Papierstreifen wurde eine Kette mit den Namen der Gemeindemitglieder gebastelt.
• Auf Karten wurde ein buntes Herz mit persönlichen Motiven gestaltet. Diese einzelnen Karten sollen als Mosaik einen der Nebenräume der Kirche verschönern.
• Aus unterschiedlichen Düften und Getränken musste der jeweilige Duft oder Geschmack erraten werden.

Am Ende des Tages mussten dann leider auch die Spuren des Esels wieder beseitigt werden, der zwischenzeitlich seine Rolle als Reittier beweisen musste.

Hier gibt es viele Bilder
Veröffentlicht am 03.07. 2010 08:02











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